Der Obdachllosen Berlins vor dem Asyl - Quelle: WikiCommonsDas Überleben ist nur möglich, wenn genügend Wärmestuben und Notquartiere für obdachlose Frauen und Männer bereitgestellt werden. Immer mehr Frauen und Männer leben auf der Straße – nach Schätzung des Armutsnetzwerkes sind es bundesweit inzwischen über 40.000 Personen. Sie leben im Freien, unter Brücken, auf Parkbänken, in Hauseingängen, Kanalschächten, U-Bahn-Tunneln und in unbeheizten Abrisshäusern. Im jedem Winter erfrieren viele wohnungslose Menschen, sie verlieren den täglichen Kampf gegen Kälte, Feuchtigkeit und Frost berichtet Jürgen Schneider, der seit vielen Jahren wohnungslos ist.

Jürgen Schneider engagiert sich im Armutsnetzwerk e.V. und macht auf die akute Not aufmerksam. Er ruft auf, den drohenden Kältetod der wohnungslosen Menschen zu vermeiden und bittet dringend um Hilfe!

Kältehilfe-Aktion-2017-Armutsnetzwerk


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

helfen Sie mit bei der Bereitstellung von Wärmestuben, Notquartieren, Suppenküchen und engagieren Sie sich bei kommunalen Einrichtungen wie Tagestreffs, Kirchen und Sozialverbänden vor Ort so können wir gemeinsam die Notlage der Betroffenen verhindern.

Der gemeinnützige Verein Armutsnetzwerk e.V. wurde im Jahre 2012 von Frauen und Männern, die von Armut und Obdachlosigkeit betroffenen sind, gegründet.

Der Verein unterstützt und fördert den Informations- und Gedankenaustausch von Initiativen und Einzelpersonen, die mit dem gesellschaftlichen Problem der Armut in seiner vielfältigen Ausprägung befasst ist. Er bündelt darüber hinaus Themen und Probleme und stellt sie einer breiten Öffentlichkeit zur Diskussion.

Der Verein„Armutsnetzwerk e.V“ beteiligt sich daran, den von Armut Betroffenen Gehör in der Gesellschaft zu verschaffen.

Helfen Sie uns - auch mit Spenden können Sie die akute Not lindern - Spenden an:

Kontoinhaber: Armutsnetzwerk e.V.
Stichwort „Winter“
IBAN: DE 15 2565 1325 0191 1175 55
BIC: BRLADE21DHZ

Eingehende Spenden werden den Einrichtungen der "Kältehilfe" zur Verfügung gestellt um Schlafsäcke ect. zu kaufen da das Armutsnetzwerk selbst keine Einrichtungen für den Winter betreibt.

Danke für Ihre Unterstützung

Jürgen Schneider
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Armutsnetzwerk e.V.
www.Armutsnetzwerk.de

 

 

Ein Nachruf von Karsten Krampitz

Rainer Schroeder - Foto von Karsten KrampitzZu Rainer Schröder habe ich mal gesagt: „Alter, du solltest Papst werden.“ Und ich weiß noch, dass ich dachte: ‚Mit dem langen Bart siehst du doch aus wie Gott. Warum soll Gott denn Papst werden?‘ Im Sommer 2016 war das in Freistatt, als wir uns beide ein Zimmer teilten. Beide wollten wir beim Wohnungslosencamp dabei sein, aber nicht draußen in den Zelten schlafen. Noch gut erinnere ich mich an die lange Reihe leerer Flaschen bei uns auf dem Fußboden – will heißen: Rainer und ich hatten eine gute Zeit. An den Abenden haben wir viel geredet, über Alkohol und Drogen und sogar über Papst Benedikt XVI., der 2010 bei seiner Wahl von sich behauptet hatte: „Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn.“ Mein Zimmerkumpel meinte dazu: „Der weiß doch gar nicht, wovon er spricht. Vom Weinanbau hat der doch keine Ahnung.“ Und ganz ehrlich: Statt Ratzinger hätte besser Rainer den Job übernommen…
Ich bin nicht bibelfest. Muss ich auch nicht als Atheist. Aber ich denke, dass alles Wichtige, die ursprünglich humanistische Botschaft des Christentums, im Gleichnis vom Weinberg steckt, Matthäus-Evangelium, Kapitel 20, Vers 1-16. In dieser Geschichte wird das Reich Gottes mit einem Hausherrn verglichen, der am Morgen Leute einstellt, damit sie auf seinem Weinberg arbeiten. Er vereinbart mit ihnen einen Tagelohn von einem Silberstück. Im Verlaufe des Tages stellt der Weinbergbesitzer immer wieder neue Arbeiter ein – schließlich sogar solche, die für ihn bis zum Feierabend allenfalls eine Stunde tätig sind. Als der Tag dann zu Ende geht, bezahlt Big Boss zur Überraschung aller zuerst jene Arbeiter, die er zuletzt eingestellt hat, d.h. er zieht jene vor, die für ihn nur eine Stunde gearbeitet haben. Und das mit einem Silberstück! Auch alle anderen erhalten diesen Lohn. – Unter der Belegschaft des Weinbergs sorgt derlei Geschäftsgebaren für große Aufregung! Die Leute, die den ganzen Tag gearbeitet haben, beschweren sich. Über ihre Klage gegen die vermeintlichen Schmarotzer lesen wir: „Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, doch du hast sie uns gleichgestellt, die wir des Tages Last und Hitze getragen haben.“ Der Besitzer des Weinbergs aber sagt: „Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir einig geworden über einen Silbergroschen? Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem Letzten dasselbe geben wie dir.“
Und darum geht es: Gerechtigkeit fragt nicht, wer schafft am meisten, wer bringt die größte Leistung. Gerechtigkeit heißt, dem Menschen gerecht sein; denn auch die Letzten, die auf dem Weinberg angefangen haben zu arbeiten, haben Familie, haben Grundbedürfnisse. Auch sie haben ein Recht zu leben. Und so steht geschrieben: „Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.“
Rainer Schröder war einer, der weder frühmorgens noch am späten Nachmittag zum Weinberg des Herrn gegangen ist. Warum auch? Rainer hatte über viele Jahre seinen eigenen, irgendwo an der Mosel. Ein ehemals brachliegender Rebgarten mit einer kleinen Hütte, die er mit Duldung des Besitzers wieder flottgemacht hatte, war sein Zuhause. Kein großer Wohlstand, zum Leben aber habe es gereicht. Pacht oder ähnliches musste er nicht zahlen. Eines Tages aber seien die Behörden bei ihm aufgetaucht und hätten Stress gemacht. Seine Steuerschuld wurde geschätzt, in fünfstelliger Höhe – und Rainer suchte das Weite; ging wieder auf Trebe.
Mehr weiß ich nicht über ihn. Nur so viel: Wie so viele der auf der Straße lebenden Menschen hatte auch er ein „bürgerliches“ Arbeitsleben hinter sich, als hochqualifizierter Konstrukteur im Kraftwerksbau, bis die Firma seine Stelle gestrichen hat. Eine Familie hat es auch gegeben, aber darüber haben wir kaum geredet. Ich weiß nur, dass er ein gutes Verhältnis zu seiner Tochter hatte.
Beim Treffen in Freistatt hielt Rainer Schröder im „Haus Wegwende“ einen längeren Vortrag über die Probleme der „Wohnungslosigkeit im ländlichen Raum“. Er sprach langsam und gut überlegt. Und ich war nicht der Einzige in der Runde, der meinte: Rainer spricht von sich. In der Stadt gebe es überall Hilfe: Suppenküchen, Notübernachtungen etc. – nicht so auf dem Land. Hier geht die Armut wirklich auf die Knochen, sie macht dich kaputt. Er schwärmte vom integrierten Gesamthilfesystem der Diakonie Michaelshoven, davon dass die Hilfe dort dem Menschen angepasst wird und nicht umgekehrt. Er erzählte auch vom „Haus Segenborn“, in dem er sich viele Jahre lang als Bewohnervertreter engagierte. Als solcher wurde er sogar wiedergewählt, nachdem er längst wieder eine eigene Wohnung bezogen hatte.
Die Leute haben Rainer gern zugehört. Nicht zuletzt, weil es keine „Geschichten“ waren; der Mann war authentisch. In der recht übersichtlichen Szene der politisch engagierten (ehemaligen) Obdachlosen begegnet einem schon des Öfteren der eine oder andere Schwätzer. Rainer Schröder war anders. Obwohl er etliche Funktionen und Aufgaben übernommen hatte – u.a. arbeitete er in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Wohnungslosenhilfe mit, in der Bundesbetroffeneninitiative und noch dazu in der Nationalen Armutskonferenz – blieb er in seinem Auftreten ein sehr bescheidener, warmherziger Mensch. Und ich weiß noch, dass ich nicht schlecht gestaunt habe, als er in einem Nebensatz die Schwäche der ganzen Wohnungslosenselbsthilfe auf den Punkt brachte: „die deutsche Brille“. So lange wir nicht damit anfingen, die Leute aus Osteuropa in unseren Projekten mitzudenken, all die Wanderarbeiter, Roma usw., kämen wir politisch nicht voran.
Am 19. November 2017 ist Rainer Schröder gestorben. Er wurde 68 Jahre alt.

Gemeinsames Ergebnisprotokoll des Koordinierungstreffens vom 12.-14.-10.2017 in Freistatt

1 Teilnehmende

Anwesend waren 35 Teilnehmende aus 18 Städten/ Ortschaften vom Projekt Wohnungslosentreffen.

André (Hamburg), Angela (Wilhelmshaven), Burkhard (Hannover), Christoph (Freistatt), Corinna (Pforzheim, BBI), Dirk, (Freistatt), Hari (Freistatt); Hasso, (Hannover/ Asphalt), Hwayda (Altenkirchen), Ilse (Köln /IBWA), Jens (Freistatt), Jörn (Freistatt), Jürgen (ANW), Jürgen (Potsdam); Karsten (Mainz), Markus (Frankfurt), Markus (Neumünster), Michael (Berlin), Mike (Waldbröl), Norbert (Edewecht), Olaf ( Berlin), Olaf (Hamburg), Peter (Altenkirchen), Regina (Wien), Sebastian (Freistatt), Stephan (Hamburg), Susi (Nürnberg), Thomas (Diepholz), Timo (Freistatt), Uwe (Lüneburg), Volker (Hamburg), Werner, (Berlin /ANW) sowie Frank, Janine und Stefan (Projektkoordination).

Vertreten waren damit die Gruppen Armutsnetzwerk e.V. (ANW), Bundesbetroffeneninitiative wohnungsloser Menschen e.V. (BBI); Europäisches Netzwerk wohnungsloser Menschen Homeless People in Europe (HOPE), Frauengruppe (Marburg); Freistätter Online-Zeitung, Initiative Bauen Wohnen Arbeiten (IBWA, Köln), Gruppe Mutterschiff (Hamburg), Strassenzeitung Asphalt (Hannover), Hartz-IV-Betroffene e.V. (Potsdam).

Entschuldigt waren: Alexandra (Frankfurt), Annette (Hannover), Frank (Köln), Hanne-Lore (Lüneburg); Jessica (Freistatt); Lothar (Limburg), Marcus, (Hannover), Stefanie, (Gummersbach), Thomas (Freistatt).

2 Erfahrungsaustausch

Foto Pinnwand: Was haben wir erreicht? Foto von Werner FrankeWir starteten unser Treffen mit einem intensiven Erfahrungsaustausch, in dem deutlich wurde, dass seit dem Wohnungslosentreffen Freistatt 2017 das Projekt Aufbau einer Selbstvertretung Wohnungsloser breit kommuniziert worden ist, z.B. auf dem Treffen der Menschen mit Armutserfahrungen in Berlin, auf einem Fachtag zum Thema Partizipation in Lüneburg, auf einem Fest zum 150-jährigen Bestehen von Bethel in Bielefeld, beim Treffen der Nationalen Armutskonferenz in Berlin sowie bei weiteren Gelegenheiten und in vielen persönlichen Gesprächen.

3 Standortbestimmung

In einer Standortbestimmung haben wir zunächst gesammelt, was der Gruppe zu folgenden Fragen spontan eingefallen ist. Die Fragen waren:

1. Was haben wir erreicht?
http://www.wohnungslosentreffen.de/images/2017/2017_10_koord/01-standort-erreicht.JPG

2. Was ist offen?
http://www.wohnungslosentreffen.de/images/2017/2017_10_koord/02-standort-offen.JPG

3. Wo haben wir Schwierigkeiten?
http://www.wohnungslosentreffen.de/images/2017/2017_10_koord/03-standort-schwierigkeiten.JPG

In zufällig zusammengestellten Arbeitsgruppen wurde die Notizen gesichtet und nach Wichtigkeit sortiert. Die Ergebnisse wurden anschließend in Plenum vorgestellt und diskutiert.

Sortierung: Was haben wir erreicht?
http://www.wohnungslosentreffen.de/images/2017/2017_10_koord/04-sortierung-erreicht.JPG

Sortierung: Was ist offen?
http://www.wohnungslosentreffen.de/images/2017/2017_10_koord/05-sortierung-offen.JPG

Sortierung: Wo haben wir Schwierigkeiten?
http://www.wohnungslosentreffen.de/images/2017/2017_10_koord/06-sortierung-schwierigkeiten.JPG

4 Meilensteine, Meilenstein-Gruppen und Termine für Ergebnisse

Auf dem Wohnungslosentreffen 2017 gab es eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Erstellung und Planung von Meilensteinen befasste. Hierbei ging es darum, festzulegen, was bis wann von wem erreicht werden soll. Das betrifft zum einen die weitere Arbeit im Projekt, zum anderen aber auch Planungen zur Fortführung des Projekt nach Ablauf des Förderzeitraums von Aktion Mensch Mitte Februar 2019 (siehe Dokumentation der AG Meilensteine vom Sommer 2017

http://www.wohnungslosentreffen.de/images/2017/2017_10_koord/2017_Wohnungslosentreffen_Meilensteine.pdf

Nach kurzer Sichtung der Dokumentation zu den Meilensteinen bildeten sich drei Gruppen, die folgende Ergebnisse präsentierten:

1. Gruppe Vorbereitung Wohnungslosentreffen 2018
http://www.wohnungslosentreffen.de/images/2017/2017_10_koord/07-meilensteine-vorbereitung-wlt-2018.jpg
2. Gruppe Projektweiterführung
http://www.wohnungslosentreffen.de/images/2017/2017_10_koord/08-meilensteine-projektwuensche.JPG
3. Zusammenspiel und Arbeitsfähigkeit
http://www.wohnungslosentreffen.de/images/2017/2017_10_koord/09-meilensteine-gruppen.JPG

Auf Grundlage der Gruppenarbeit zum Thema Meilensteine wurde festgelegt, dass folgende 4 Meilensteingruppe gebildet und zu festgelegten Terminen Ergebnisse vorlegen soll. Dazu haben sich bereits Menschen gemeldet, die in den Gruppen mitarbeiten möchten.

1. Meilenstein-Gruppe - Vorbereitung Wohnungslosentreffen 2018
(Ergebnisse bis 15.04.2018)
Teilnehmende: Corinna (Pforzheim), Dirk (Freistatt), Karsten (Mainz), Peter (Altenkirchen), Angela (Wilhelshaven), Mike (Waldbröl), Jürgen (Sulingen), Susi (Nürnberg)

2. Meilenstein-Gruppe - Finanzierung
(Ergebnisse bis 15.07.2018)
Teilnehmende: Werner (Berlin), Angela (Wilhelmhaven), Corinna (Pforzheim), Jens (Freistatt), Michael (Berlin)

3. Meilenstein-Gruppe - Kommunikation
(Ergebnisse bis 15.12.2017)
Teilnehmende: Nobert (Edewecht), Hari (Freistatt), Jens (Freistatt), Timo (Freistatt)

4. Meilenstein-Gruppe - Handlungsgrundlagen von Gruppen
(Ergebnisse bis 15.02.2018)
Teilnehmende: Markus (Neustrelitz), Michael (Berlin)

Logo Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser5 Name, Logo, Leitbild

Gegenstand der Diskussion auf dem Koordinierungstreffen war, ob es gelingen könne, auf Grundlage des bisher erreichten schon erste Vereinbarungen in Bezug auf den Namen der Gesamtgruppe, das Logo und das Leitbild treffen zu können. In einer offenen Diskussion am Sonnabend nachmittag haben die anwesenden Teilnehmer folgendes verabredet:

1. Logo

Das bestehende Logo (Siebdruckzeichnung auf dem 1. Wohnungslosentreffen 2016 auf Grundlage einer Zeichnung von Hans Tombrock aus dem Jahr 1929 für die Bruderschaft der Vagabunden) soll weiterhin genutzt und geschützt werden. Stellvertretend für die Gruppe (und vor Erlangung einer eigenen Rechtsfähigkeit etwas in Form einer Körperschaft) übernimmt zunächst Bethel im Norden die Aufgabe, dieses Logo rechtlich zu schützen.
http://www.wohnungslosentreffen.de/images/2017/2017_10_koord/selbstvertretung-wohnungsloser-logo.jpg

2. Leitbild

In gemeinsamer Gruppenarbeit haben sich die anwesenden auf folgende Formulierung eines Leitbildes verständigt:

Wir sind die Plattform der Selbstvertretung wohnungsloser und ehemals wohnungsloser Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben. Wir engagieren uns für eine bessere Welt, die Überwindung von Armut, Ausgrenzung, Missbrauch, Entrechtung und Wohnungslosigkeit sowie für die Verbesserung konkreter Lebenssituationen: Alles verändert sich, wenn wir es verändern!

Wir sind unterschiedlich und vielfältig. Wir sind Gruppen, Vereine, Einzelpersonen, Projekte, Initiativen, Unterstützende und Gleichgesinnte. Wir vernetzen uns und arbeiten auf Basis selbstbestimmter Regeln zusammen.

3. Name

Nach Sichtung mehrerer Vorschläge einigte sich die Gruppe darauf, dass folgender Name gegenwärtig am besten das Selbstverständnis ausdrückt und als Plattform für die weitere Arbeit genutzt werden soll.

Selbstvertretung Vereinter Wohnungsloser

6 Sonstiges, weitere Verabredungen, Termine

1. Lebenslagen Index. Angela (Wilhelmshaven) berichtet von einem Treffen in Hannover, das von der EBET organisiert ist. Thema des Treffens war die Erstellung eines Lebenslageindexes, mit dem die Situation wohnungsloser Menschen in Deutschland genauer erfasst und verglichen werden kann.

2. Theaterprojekt. Eine Gruppe (Hari (Freistatt), Markus (Frankfurt), Susi (Nürnberg), Werner (Berlin) hat sich getroffen, die ein Theaterprojekt auf den Weg bringen will. Gedanken dazu auf
Ergebnisse der Gruppenarbeit:
http://www.wohnungslosentreffen.de/images/2017/2017_10_koord/10-Theaterprojekt.jpg

3. Grundstück Kademon. Michael (Berlin) und Uwe (Lüneburg) berichten über ein Grundstück in der Nähe von Genthin an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Das Grundstück verfügt über keine Infrastruktur, könne aber perspektivisch für Regionaltreffen im Raum Sachsen-Anhalt / Brandenburg genutzt werden.
Ergebnisse: http://www.wohnungslosentreffen.de/images/2017/2017_10_koord/11-grundstueck-kademon.JPG

4. Meilensteingruppe Handlungsgrundlagen von Gruppen. Die Meilensteingruppe Handlungsgrundlagen von Gruppen hat noch auf dem Koordinierungstreffen getagt und folgende (Zwischen-)Ergebnisse erarbeitet:
http://www.wohnungslosentreffen.de/images/2017/2017_10_koord/12-meilensteine-handlungsgrundlagen-gruppen.JPG

7 Ergebnisprotokoll

Das Ergebnisprotokoll wird von Stefan zusammengestellt und rundgeschickt.

Nach Rückmeldungen (1 Woche Zeit) wird das Protokoll auf der Homepage veröffentlicht.

Für die Richtigkeit:
Freistatt, 06.11.2017

Stefan Schneider


Von dem Koordinierungstreffen hat Jürgen (Potsdam) einen schönen Bericht gemacht und dazu auch Fotos veröffentlicht, siehe hier:
http://www.hartz-4-betroffene.com/freistatt_nachtrag.html

Foto von Mike und Ilse auf Pogoradio - Foto: Pogoradio.deHallo zusammen,

unsere Freunde Ilse (Köln) und Mike (Waldbröl) wurden kürzlich von Rüdiger (Köln) zu einem gemeinsamen Interview nach Köln eingeladen um zum Thema Wohnungslosentreffen beim Pogoradio.de zu berichten.

Die Sendung startete damit, daß beide sich erst einmal vorstellten und nach Irritationen des Moderators Aufklärung geleistet wurde, daß es doch erhebliche Unterschiede zwischen Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit gibt.

Im Laufe der Zeit mit kurzzeitiger Musikunterbrechung (Musikgeschmack nicht unbedingt jedermanns/jedefraus Sache, aber gut, Geschmäcker sind verschieden) wurde immer mehr darüber erzählt wie es zum Wohnungslosentreffen überhaupt kam und vieles mehr.

Die Sendung geht in etwa ca. eine Stunde und ich lege sie Euch doch sehr am Herzen euch sie anzuhören.

Ich hoffe sehr, daß zum einen Euch die Sendung gefällt und in anderen Städten sich Radiosender auch eine Scheibe davon abschneiden und mit Betroffene ähnliche Sendungen produzieren.

Die Sendung ist hier zu finden:
http://www.pogoradio.de/2017/11/ofw/

Dirk Dymarski


pogoradio

Guten Tag,

unser Freund Mike (Waldbröl) informiert uns, dass es heute (Mittwoch, 08.11.2017) um 23:45 Uhr eine Sendung zum Thema Wohnungslosentreffen auf Pogoradio.de geben soll. Mit dabei sind Rüdiger, Ilse (Köln) von der Initiative Bauen Wohnen Arbeiten und Mike selbst. Wir alle sind gespannt auf die Sendung.

Pogoradio sendet jeden Mittwoch zwischen 23 und 24 Uhr im Rhein-Neckar Dreieck im Radio auf 89,6 und 105,4 UKW im Bermudafunk. Wer eine Sendung verpasst hat, kann sie in der Mediathek von Bermunda-Funk noch eine Woche lang nachhören.

Viele Grüße

Stefan

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