Cela - Vagabund im Dienste Spaniens - Ausschnitt vom CoverZur Einführung

Wenn der Vagabund seine Reisen methodisch und wissenschaftlich machen würde, könnte er sie gewiß irgendwie miteinander verbinden, so daß durch ihre Ineinanderfügung, etwas wie die Geographie Spaniens entstehen würde. aber da der Vagabund seine Wanderungen auf gut Glück und wie es gerade kommt unternimmt - was auch seine Spielregeln hat und durchaus nicht ohne Methode ist -, bleiben seine Bücher Einzelstücke, was vielleicht auch bes­ser ist.

Den Miño hinter sich lassen. um bis zur Quelle des Bidasoa zu gelangen; Navarra durchqueren hinab bis La Rioja; Soria und Burgos durchwandern, um Palencia und das König­reich León zu erreichen; nach Avila durch die salmantinische Pforte Béjar gelangen; Segovia durchqueren, um den Weg in die Alcarria einzuschlagen; Madrid und die Mancha von Toledo, von Cuenca, von Albacete und von Ciudad Real begehen; sich der portugiesischen Grenze über Extremadura nähern: die vier oder fünf Andalusien durchwandern; einen Blick auf Murcia werfen; von Süden nach Norden das maurische Königreich Valencia passieren; das goldgelbe, geheimnisvolle Aragonien durchstreifen; das Prinzipat Katalonien vorn Arántal bis zum Ebro-Delta durchmessen und sich in Salou einschiffen wie König Jaime, um zum Schreiben nach dem mediterranen Mallorca zu fahren - die Augen auf die fernen atlantischen Kanaren gerichtet, gewiß ein lohnender Blick -, das wäre ohne Zweifel ein schönes Experiment. Der Leser wird gewiß begreifen, daß dieses schöne Experiment für einen einzigen Vagabunden nicht durchführbar ist, und sei er noch so guten Willens.

Der Vagabund, unser Vagabund, ist zwar ein Mann guten Willens, aber seine Zeit ist begrenzt und seine Mittel desgleichen. Folglich sind seine Vagabundereien - und er bittet deshalb tausendmal um Verzeihung - immer ein wenig bruchstückhaft und unvollständig, ein wenig zusammenhanglos und nicht abgerundet. Mehr gibt das Leben nicht her. Wenn der Staat nicht so starr und unsentimental, wenn er patriotischer und feinfühliger wäre, könnte man ihn darum bitten, daß er, natürlich in aller Form, eine Reihe Vagabunden bestellte, die ihm Spanien erklären, jenes Ding da, das der spanische Staat von jeher ignoriert hat. Unter diesen Vagabunden müßte man eine Ausnahme machen: die des Unterzeichners; die Gründe liegen auf der Hand.

Camilo José Cela: Ein Vagabund im Dienste Spaniens. München- Zürich/ Piper, 1990, 5-6

Gutes, weniger gutes und verbesserungswürdiges im Sommercamp Freistatt 2016

Meinungen der Mitglieder des Orga- Teams

Positives

  1. Gute Zusammenarbeit.
  2. positive Atmosphäre im Camp.
  3. Entstandenes Gemeinschaftsgefühl.
  4. Gewaltfrei.
  5. keine schweren Alkoholexzesse.
  6. keine entstandenen Schäden oder schwerwiegende Vermüllung.
  7. keine übermäßige Verschmutzung der Sanitäranlagen.
  8. harmonisch Koexistenz von Teilnehmern des Sommercamps und des Sinnesgartens.
  9. hohes Diskussions-/ Gesprächsniveau.
  10. Problemlos stattgefundene Logistik.
  11. keine Ruhestörung, Belästigung o.Ä. der Anwohner.
  12. meist moderate Geräuschkulisse während der Nacht.
  13. Guter Ersthilfe Einsatz.
  14. aufmerksame, unaufdringliche , wertschätzende Arbeit mit den Teilnehmern, gute Leistung des Küchenteams.
  15. Willkommenheitsgefühl ab dem ersten Moment. Wärme statt organisatorisches steht zu Beginn.
  16. Die Schreibwerkstatt hat informative, interessante Artikel publiziert.
  17. Motivation zur Weiterarbeit der Teilnehmer nach dem Sommercamp, einigermaßen stattgefundene Vernetzung.
  18. Gut gelungener pädagogischer/ politischer Prozess.
  19. Konkretisierung der Gruppen.
  20. Integration der Teilnehmer in die Presseerklärung
    - gelungener Abschluss.
  21. keine eingetretene Demoralisierung nach dem Tod Thomas S. Und Wetterumschwung.

Negatives und verbesserungswürdiges

  1. Fahrdienst sollte nur über eine Person koordiniert werden.
  2. Zimmeraufteilung war chaotisch.
  3. Versorgungplan deutlich zu niedrig angesetzt (Horten, Wegwerfen von Lebensmitteln ).
  4. konkreter Ansprechpartner für persönliche, seelische Nöte hat gefehlt.
  5. Überladung an Diskussions-/ Workgroup- Angeboten an manchen Tagen.
  6. mangelnde Angebote für junge Leute, die somit schwieriger für den Partizipationsprozess zu gewinnen waren.
  7. Mögliche Entstehung von Konkurrenz zwischen der Einrichtung Freistatt und anderen der Wohnungslosenhilfe, durch passives Abwerben.
  8. Keine ausreichende Absprache für Verlassen des Veranstaltungsortes.
  9. Fehlender Ruhetag.
  10. Unterschätzter Energieaufwand der Dauerpräsenz des Teams während der Veranstaltung.
  11. Zu hohe Arbeitslast auf der Spitze des Orga-Teams.
  12. Aufgabenverteilung teils unverhältnismäßig
  13. fehlende Liste mit Presselinks.
  14. Fokus der Schreibwerkstatt auf nur einen Teil der Themen des Sommercamps.
  15. Teilnehmerliste ohne Fotos.
  16. unzureichende Bühnenbeleuchtung.
  17. lückenhafte Budgetaufstellung.
  18. missbräuchliche Nutzung der Badewanne, die für Frauen mit Kindern gedacht ist.

Nachbereitungstreffen / Koordinierungstreffen
Do, 03.11. - Sa, 05.11.2016

Gemeinsames Ergebnisprotokoll

1. Teilnehmer

Vom Donnerstag, 03.11. bis Sonnabend 05.11.2016 trafen sich 28 Teilnehmer vom Sommercamp Freistatt 2016 (aus Freistatt, Hannover, Lüneburg, Altenkirchen, Frankfurt am Main, Edewecht, Waldbröl, Potsdam, Berlin, Aalborg, Dänemark) sowie zwei neue Teilnehmer aus Pforzheim und Frankfurt. Vertreten waren die Gruppen Armutsnetzwerk e.V. (ANW), Bundesbetroffeneninitiative wohnungsloser Menschen e.V. (BBI), Homeless People in Europe (HOPE), Asphalt Straßenmagazin, Haus Segenborn, Szenia Frauentreffpunkt, Werkheim Hannover, Hartz IV-Betroffene e.V., LAK Brandenburg, sowie Teilnehmer, die häufig im Wendepunkt Lüneburg sind.

2. Themen

Themen waren die Auswertung des Sommercamps 2016, Termine seit dem Sommercamp, Ideen für die Weiterarbeit, die Vorstellung von konkreten Vorhaben und Treffen, die Vorstellung der BBI,  Überlegungen und Planungen für die Entwicklung des Projekts „Teilhabe und Selbstorganisation Wohnungsloser/ Sommercamps.“

3. Auswertung des Sommercamps

Protokoll liegt vor, siehe pdf button Anlage. Zentrale Ergebnisse:

  • Essensausgabe verbessern und Ressourcen besser nutzen, Verbesserungen in den Organisationsabläufen, Teilnehmer in Arbeitsabläufe stärker mit einbeziehen
  • Wichtige Programmpunkte sollen doppelt angeboten werden. Keine Einigkeit darüber, ob die Programmangebote reduziert oder ausgeweitet werden soll.
  • Freundliche Atmosphäre wiederholen.
  • Inhaltliche / Thematische Freiräume / offene Programmpunkte für die Teilnehmer*innen sollen geschaffen werden.

4. Berichte von Treffen und Aktivitäten nach dem Sommercamps

Es gab eine ausführliche Debatte darüber, wie die Politik zukünftig einbezogen werden kann. Ergebnis der Debatte war, dass zunächst eine eigene Position erarbeitet werden muss und dass dann auf dieser Grundlage Gespräche mit Politikern gesucht werden können. Wenn Politiker das Sommercamp oder andere Veranstaltungen besuchen, dann als Gäste unter den Teilnehmern.

Es gab eine lange Diskussion zum Thema Nationale Armutskonferenz (NAK). Dort entstehen Chancen zur Mitarbeit und Beteiligung, die aktiv genutzt werden sollen (Antrag zur Mitarbeit von Betroffenen). Kritisch diskutiert wurde die mangelnde Öffentlichkeit und Transparenz der NAK. Dies gilt es langfristig zu verändern.

Das Treffen der Menschen mit Armutserfahrungen (27./28. September 2016) wurden von etwa 15 Teilnehmern des Koordinationstreffens bzw. Sommercamps besucht und wurde kritisch eingeschätzt (unübersichtliche Organisation, schlechte Vorbereitung des Politikergesprächs, verbesserungsfähige Pressearbeit). Daraus können wir lernen: Solche Fehler vermeiden, diese Treffen für die Vernetzung nutzen, ggf. dort eigene Themen, Anliegen und Forderungen aktiv einbringen.

5. Aspekte der Diskussion zum Selbstverständnis

2016.11.05 Oeffentlichkeitsarbeit Fragen

Die Frage, wie wohnungslose und arme Menschen sich organisieren können und welche Beispiele bzw. Modelle (z.B. friedliche Revolution in der DDR) es dafür gibt? Das Gefühl, Teil einer „Bewegung“ zu sein, entsteht nicht von selbst. Wie sollte eine Organisationsform aussehen, die für wohnungslose, arme und benachteiligte oder ausgegrenzte Menschen passend ist?

Armut kennt keine Grenzen. Deshalb wollen wir unsere internationale Perspektive, Vernetzung und Zusammenarbeit ausbauen, weiterentwickeln und intensivieren.

Wir haben nochmal festgehalten: Das Projekt Teilhabe und Selbstorganisation hat seinen Fokus auf wohnungslose und ehemals wohnungslose Menschen.

6. Workshop Öffentlichkeitsarbeit

Aus der Freistätter Onlineredaktion ist die Idee und das Angebot entstanden, einen Workshop Öffentlichkeitsarbeit anzubieten, der dann auch die Öffentlichkeitsarbeit für das Sommercamp 2017 und das gesamte Projekt Teilhabe und Selbstorganisation Wohnungsloser übernimmt (Konzept siehe Anlage).

Der Workshop wird mit etwa 10 Teilnehmenden im Ende März / Anfang April 2017 in Freistatt stattfinden. Aus dem Workshop soll die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit entstehen. Interessierte Menschen sind eingeladen, dabei zu sein.

Konzept Workshop Basiswissen der Öffentlichkeitsarbeit (zur Vorbereitung des Sommercamps Freistatt 2017.pdf

7. Design Thinking Projekt

Der methodische Ansatz von Design Thinking wurde von der Geschäftsführung von Bethel im Norden vorgestellt und kritisch diskutiert. Die Studierenden vom Hasso-Plattner – Institut würden ein Semesterprojekt durchführen. Eine konkrete Frage ist zu beantworten. Eine Frage, die debattiert worden ist, lautet: Wer sind wir?

In einem Meinungsbild wird festgehalten: Die Koordinierungsgruppe sagt einstimmig, dass das Projekt durchgeführt werden soll.
In einem zweiten Meinungsbild wird mit deutlicher Mehrheit festgehalten, dass das Projekt jetzt für das Sommersemester 2017 angefragt werden soll.
Die Frage, die geklärt werden soll: Wer sind wir?
Die Argumente und Einwendungen der Skeptiker sollen mit einbezogen werden.

8. Öffnung für neue Partner / Beteiligte

BBI. Corinna Lenhart, Vorsitzende der BBI, hat die BBI vorgestellt und zur Geschichte und laufenden Arbeit berichtet. Wir werden mit der BBI zusammenarbeiten.

Beteiligte. Es entspannt sich eine ausführliche Debatte darüber, wie viele Menschen und welche Projekte und Gruppen am nächsten Sommercamp teilnehmen und wie das Verfahren zur Einladung sein soll.

Kapazitäten. Nach Auffassung von Frank Kruse, Bereichsleiter Wohnungslosenhilfe, ist die Infrastruktur in Freistatt und im Haus Wegwende mit 120 Menschen vollständig ausgelastet. Wenn die Zahl von 120 deutlich überschritten werden soll, muss der Ort verändert und eine weitere Finanzierung beschafft werden.
Es gibt keine Einigkeit darüber, ob die Zahl von 120 Personen die Obergrenze für das nächste Sommercamp sein soll.

Teilnehmerkreis 2017. Ebenso gibt es unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie die Teilnahme organisiert werden soll.
Einigkeit besteht darin, dass die Teilnehmer der Koordinierungsgruppe Teilnehmer am Sommercamp 2017 sein werden.
Gezielte Einladungen an Gruppen, offene Listen sowie die Einführung von Kontingenten für bestimmte Teilgruppen in Verbindung mit Gewichtungen und/oder Losverfahren werden diskutiert.
Ein diskutiertes Modell war, zunächst regionale Gruppen aufzubauen und das Sommercamp als Delegiertentreffen zu nutzen, bei dem jede Gruppe frei entscheiden kann, welche Vertreter entsendet werden.
Die Entscheidung darüber steht noch aus.

Grafik Variante 1

Grafik Variante 2

Grafik Variante 3

Name, Motto, Logo Ob „Sommercamp“ der richtige Begriff ist, sowie Motto und das Logo müssen noch diskutiert werden.

9. Aktivitäten

Frauentagung. Eine Gruppe Frauen nimmt an der Tagung der Frauen in der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG-W) am 21./22.11.2016 in Berlin zum Thema Anders und doch so gleich II Migrantinnen in den Hilfen im Wohnungsnotfall teil. Den teilnehmenden Frauen sollen keine Kosten für Anreise, Unterkunft und Teilnahme entstehen. Die Tagung soll nach Möglichkeit auch genutzt werden, um mit den Frauen der AK Frauen der BAG-W über die Nichtweitergabe von Informationen zum Sommercamp an Frauen zu sprechen.

Fachtag Hochschule. Die Hochschule Hannover organisiert am 17.11.2016 einen Fachtag zum Thema Kooperieren und Vernetzen – Potenziale der Gemeinwesendiakonie für Kirche, Diakonie und Gesellschaft. Teilnehmer des Sommercamps werden in einem Workshop das Projekt Sommercamps Teilhabe vorstellen. Die Vorbereitung erfolgt am 16.11.2016 (Koordination: Stefan)

Fachtag Funktionaler Analphabetismus. Teilnehmer der Koordinierungsgruppe werden am 01.12.2016 an einem Fachtag funktionaler Analphabetismus in Berlin teilnehmen.

Haus Segenborn. Ein Besuch im Haus Segenborn soll ür Anfang Dezember 2016 geplant werden. Ziel Kenenlernen, Projektvorstellung, weitere Zusammenarbeit. Bislang meldeten Interesse an: Stefan, Hasso, Werner, Christoph, Jens.

Land Brandenburg. Jürgen Weber, Sprecher der Erwerbslosengruppen der Linke im Land Brandenburg und Mitglied der Landesarmutskonferenz Brandenburg will das Projekt in Brandenburg vorstellen.

Lüneburg. Ein Termin Lüneburg im Treffpunkt Wendepunkt mit Uwe Eger und anderen zur Vorstellung des Projekts wird ab Ende November geplant.

10. Offene Fragen / Themen /Beschlüsse

2016.11.06 Sommercamp Zeitleiste

  • Namensfrage (siehe oben)
  • Willkommenskultur Das Thema Willkommenskultur/ Gesprächskultur/ Gruppendynamik dem Sommercamp soll auf dem nächsten Koordinierungstreffen Anfang März 2017 nochmal besprochen und analysiert werden. Ziel der Verständigung soll ein Austausch sein, um uns bewusst zu machen, wie das fortgeführt werden kann. Es ist nicht selbstverständlich, dass es im nächsten Jahr auch so wird.
  • Forum. Zur Verbesserung der Kommunikation und für Anfragen usw. wird auf der Webseite www.wohnungslosentreffen.de ein geschlossenes Forum eingerichtet. Zuständig für die Umsetzung sind Jens, Christoph, Stefan
  • Herzlichen Dank an die, die an der Organisation dieses Treffens beteiligt waren.

11. Nächstes Koordinierungstreffen

Donnerstag, 02.03. - Samstag, 04.03.2017 in Freistatt


Für das Protokoll
Freistatt, 05.11.2016

Stefan Schneider

Anlagen

Interne Email-Liste
Protokoll Alex
Protokoll Janine

2016 10 13 Vorbereitung KoordinierungstreffenDas Projekt Wohnungslosentreffen startete im Juli 2016 mit einem einwöchigen Sommercamp in Freistatt mit 80 Teilnehmern (66 Männer und 14 Frauen) und 4 Hunden. Unter dem Motto "Alles verändert sich, wenn wir es verändern!" gab es Seminare, Workhops, Diskussionsrunden, Sport, Kultur, Konzerte und weiteres mehr.

Wie bereits auf dem Sommercamp in Freistatt 2016 angekündigt, wird es von Donnerstag, den 03. November bis Samstag, den 05. November 2016 in Freistatt, Niedersachsen im Haus Wegwende ein Nachbereitungs- und Koordinierungstreffen zum Projekt Wohnunglosentreffen/Sommercamps geben.

Der Beginn ist am Donnerstag, den 03. November 2016 gegen 14:00 Uhr,
das Ende ist am Samstag, den 05. November gegen 12:30 Uhr.

Auf diesem Treffen wird es im wesentlichen darum gehen, das Wohnungslosentreffen 2016 in Freistatt auszuwerten, zu besprechen, was seit dem passiert ist und was an nächsten Terminen und Aktionen ansteht sowie um erste Vorüberlegungen und Planungen für das Sommercamp 2017 (Ziele, Schwerpunkte, Ausrichtung, Programmgestaltung usw.).

Da die Zahl der Betten in Freistatt begrenzt ist und auch die finanziellen Mittel limitiert ist, haben wir uns dazu entscheiden müssen, die Zahl der Teilnehmer auf maximal 20 Menschen zu begrenzen und müssen, wenn es mehr als 20 Interessenten geben sollte, auswählen. Kriterien der Auswahl werden im Zweifelsfall sein, ob alle Gruppen, alle Regionen und alle Themen vertreten sind und ob die Frauenquote beachtet wird. Es wäre wünschenswert, wenn sich Gruppen darauf einigen könnten, welche Vertreter sie für dieses Treffen entsenden möchten und welche Themen und Anliegen besprochen werden sollen.

Gegenwärtig haben sich mehr als 20 Menschen für dieses Treffen angemeldet, so dass wir keine weiteren Anmeldungen mehr berücksichtigen können. Wer dennoch Anregungen, Vorschläge, Hinweise, Ideen oder Kritikpunkte einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, dies per email zu tun.

In den nächsten Tagen wird an dieser Stelle eine vorläufige Tagesordnung erstellt.

Nachbereitungstreffen / Koordinierungstreffen Donnerstag, 03.11. - Sonnabend, 05.11.2016
Technische/ Organisatorische Hinweise

Treffen und Unterbringung: Haus Wegwende

Frühstück und Mittagessen: Hauptküche Freistatt

Essenskarten für die Hauptküche werden von Stefan Schneider ausgegeben. Bitte vor Abreise wieder zurückgeben.

Frühstückszeiten

Donnerstag, Freitag von 07:30 – 09:00 Uhr,

Samstag von 08:30 – 10:00 Uhr

Mittagessenzeit
Freitag, Sonnabend von 12:00 – 12:30 Uhr

Abendessen

selbst organisiert im Haus Wegwende (Abholung Mittags von der Hauptküche)

Reisekostenerstattung (falls erforderlich)

Bitte Auszahlungsbogen noch am Donnerstag von Stefan Schneider unterschreiben lassen. Auszahlung in bar bei Frau Dannemann, Verwaltungsgebäude R. 0.15

Auszahlung Hauskasse: Freitag von 08:00 – 11:30 Uhr

Fahrkarten - Rückreise

Wer noch keine Fahrkarten für die Rückreise hat, sollte sich bis spätestens Freitag 16:00 Uhr darum kümmern (Stefan Schneider ansprechen). Einige Teilnehmer kommen mit Auto und können ggf. noch Menschen mitnehmen

WLAN / Internet

Ausgabe von Zugangsdaten bei Stefan Schneider

Vorschlag für das Programm

Donnerstag 03.11.2016

14:00 – 15:00 Uhr Eintreffen und begrüssen, Kaffee trinken

  •     Organisatorische Fragen
  •     Thema Fahrtkostenerstattung
  •     Thema Rückreise

15:00 – 16:30 Uhr Auswertung Sommercamp Freistatt:
Was war gut, was war schlecht, was wollen/können wir ändern?

Moderation: Frank Kruse

Protokoll: Janine Husmann

Einstieg:

  •     Dokumentation Frank
  •     Film NDR

Inputs:

  •     Auswertung Team (Alex)
  •     Beobachtungen (Peter Schulze)
  •     Haus und Hof (Monika Brandt)
  •     geplante Veranstaltungen (Jürgen Weber)
  •     Kosten und Sparpotenziale (Janine Husmann)

16:30 – 17:00 Uhr Pause

17:00 – 18:00 Uhr Zusammenfassung & Schlussfolgerungen:

Was wird/ soll 2017 anders sein?

18:00 – 18:30 Uhr Kurz-Berichte von Treffen und Aktivitäten in der Zwischenzeit

  •     Fachtag Partizipation Berlin (Michael)
  •     Treffen - ANW-Regionalgruppe Berlin (Werner)
  •     Besuch Peter in Lüneburg, Treffen mit Uwe Eger (Peter)
  •     Wohnungslosenfest in Dänemark (Christoph)
  •     Treffen der Menschen mit Armutserfahrungen Berlin (Janina)
  •     Ebet- Kongress in Erfurt (Frank)
  •     17. Oktober 2016 Landesarmutskonferenz Hannover (Christoph)
  •     17. Oktober 2016 Ausstellungseröffnung Friede den Hütten in Hannover (Hasso)
  •     Geschichte der Wohnungslosentreffen Vortrag 27.10.2016 (Stefan)

18:30 – 19:30 Uhr Abendessen

19:30 – 21:00 Uhr Crashkurs: email Postfach einrichten, emails schreiben und empfangen (Christoph und Co.) für Leute ohne Email

21:00 Uhr Film: Schultze gets the blues (2004)

Freitag 04.11.2016

07:30 – 09:00 Uhr Frühstück Hauptküche

(08:00 – 11:30 Hauskasse offen wg. Fahrkostenerstattung)

09:30 – 12:30 Uhr - Einzelne Ideen für die Weiterarbeit

Moderation:

Protokoll:

  •     (9:30 Uhr) Kompetenzzentrum Medien & Öffentlichkeitsarbeit/
        Schulungswochenende Öffentlichkeitsarbeit (Christoph & Jens)
  •     (10:30 Uhr)Schreibwerkstatt (Stefan) / Drucken bei Willy Drucker (Janina)
  •     (11:00 Uhr) Design Thinking Projekt / Zukunftswerkstatt oder etwas anderes (Fr. Turowski)
  •     (11:45 Uhr) Übersicht der left-overs für 2017 (Stefan)
  • 12:00 – 15:00 Uhr Mittagspause (Mittagessen bis 12:30 Uhr in der Hauptküche)

15:00 – 16:30 Uhr Öffnung für neue Partner / Beteiligte

Moderation: André Schulze

Protokoll:

  •     15:00 Uhr Vorstellung BBI (Corinna)
  •     15:30 Uhr Einbezug weiterer Gruppen in den Sommercamp Prozess (Stefan)
  •     ++++ Frauen
  •     16:00 Uhr Internationale Perspektive(n) (HOPE / FEATSA) (Harald /Jürgen)

16:30 – 17:00 Uhr Pause

17:00 – 18:30 Uhr Grundsatzdebatte: In welche Richtung(en) wollen wir das Projekt entwickeln)

Moderation: André Schulze

Protokoll: Stefan Schneider

  •     regionale Gruppen???
  •     thematische Gruppen???
  •     Frauengruppe ???
  •     Beteiligung EBET / BAG-WH / FEANTSA ???
  •     Aktionen/ Kampagnen ???
  •     Öffentlichkeit / Plattform ???
  • Zusammenfassung

18:00 – 19:30 Uhr Abendessen

20:00 Uhr: Jugendzentrum Stemwede: Konzert der Gruppe JANE
(für alle, die auf ein Konzert Lust haben)

Samstag 05.11.2016

8:00 – 9:30 Frühstück Hauptküche

9:30 Uhr – 11:00 Uhr Wie geht es weiter?

Protokoll & Moderation: Stefan

  •     Meinungsbild und Festlegung
  •     An welchen konkreten Vorhaben arbeiten wir weiter?
  •     Was verabreden wir konkret
  •     Gemeinsame Arbeit am Ergebnisprotokoll­

11:00 Uhr – 12:00 Uhr Gemeinsamer Abschluss des Treffens

  •     Termine
  •     Mitteilungen
  •     Informationen
  •     Auswertung Nachbereitungstreffen
  •     Planung nächstes Treffen

12:00 Uhr Mittagessen, anschließend Abreise

Zukünftige TERMINE

  •     16.11.2016 Stiftung Werkheim, Hannover
  •     17.11.2016 Fachtag Hochschule Hannover
  •     21./22.11.2016 Fachtagung Frauen Berlin
  •     Dezember: Treffen in Oberberg????
  •     Januar 2017 Lüneburg: Projektbesuche und Treffen (Peter, Stefan)
  •     02.-04.03.2017 Koordinationsgruppe Wohnungslosentreffen Freistatt
  •     07.05.2017, Blankenheim i.d. Eifel, ehem. Arbeiterkolonie Vellerhof (Clemens-Josef Haus): Eröffnung des Zinkenplatzes
  •     23.-30.07.2017 Wohnungslosentreffen Sommercamp Freistatt
  •     Herbst 2017: Treffen der Menschen mit Armutserfahrungen
  •     15.-17.11.2017 Bundestagung BAG Wohnungslosenhilfe Berlin

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bis dann in Freistatt,

Stefan Schneider

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

In Freistatt, Niedersachsen findet seit Sonntag, dem 24. Juli bis Sonntag, den 31. Juli 2016 ein Sommercamp für Wohnungslose, ehemals Wohnungslose, Obdachlose, Kunden und Besitzlose statt. Ziel dieses Sommercamps ist es, neben Kennenlernen und Austausch, vor allem Teilhabe und Selbstorganisation zu fördern.

Am Samstag den 30. Juli 2016 wollen wir zum Abschluß des Camps allen Pressevertretern die Möglichkeit geben, sich über Verlauf und erste Ergebnisse dieses Ereignisses zu informieren.

Zu diesem Zweck wird es um 11:00 am Samstag eine Pressekonferenz geben, bei der folgende Vertreter des Organisationsteams, der Diakonie Freistatt, von HOPE und natürlich der Teilnehmer des Somercamps anwesend sein werden:

  • Dr. Stefan Schneider (Koordination des Sommercamps Freistatt 2016)
  • Frank Kruse (Leiter der Wohnungslosenhilfe der Diakonie Freistatt)
  • Janina Spörecke (Campteilnehmerin und Mitarbeiterin der Schreibwerkstatt)
  • Uwe Eger (Campteilnehmer)
  • Harald Thisted Gjersøe (Chairman of HOPE - HOmeless PEople)

Moderation: Karsten Krampitz (Schreibwerkstatt)

Im Anschluss an die PK wird es bis 14:00 Gelegenheit zur Besichtigung des Camps und zum informellen Gespräch mit den Teilnehmern geben. Wir laden außerdem alle Pressevertreter dazu ein, am gemeinsamen Mittagessen teilzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Meyer-Gerlt, Freistätter Online Zeitung
Janine Spörekcke, Campteilnehmerin
Stefan Schneider, Koordination Sommercamp (0177 - 784 73 37)

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