selbstvertretung wohnungsloser logoWir sind die Plattform der Selbstvertretung wohnungsloser und ehemals wohnungsloser Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben. Wir engagieren uns für eine bessere Welt, die Überwindung von Armut, Ausgrenzung, Missbrauch, Entrechtung und Wohnungslosigkeit sowie für die Verbesserung konkreter Lebenssituationen: Alles verändert sich, wenn wir es verändern!

Wir sind unterschiedlich und vielfältig. Wir sind Gruppen, Vereine, Einzelpersonen, Projekte, Initiativen, Unterstützende und Gleichgesinnte. Wir vernetzen uns und arbeiten auf Basis selbstbestimmter Regeln zusammen.

Freistatt, 14.10.2017


 

Förderung von Teilhabe und Selbstorganisation wohnungsloser Menschen in Niedersachsen (Empowerment, Community Organizing, Sommercamps, Verstetigung)

Kurzbeschreibung

Strukturen der Teilhabe wohnungsloser Menschen in Gesellschaft und Wohnungslosenhilfe sind bestenfalls ansatzweise entwickelt. Um dies zu verbessern, werden in Niedersachsen in einem dreijährigen Prozess des Empowerment und des Community Organizing wohnungslose und ehemals wohnungslose Menschen angesprochen, motiviert, unterstützt, gefördert, qualifiziert und begleitet, an ihren momentanen Aufenthalts- bzw. Lebensorten (Obdächer, Tagestreffs, Straße usw.) regionale und thematische focussierte Selbsthilfe- und Teilhabegruppen zu bilden und ihre Anliegen selbstbestimmt zu artikulieren und zu vertreten. Die entstehenden Gruppen werden dabei unterstützt, sich kennen zu lernen und auszutauschen, voneinander zu lernen, sich zu qualifizieren, langfristig Initiativen zu verabreden, Aktionen zu planen, Netzwerke zu bilden, zu verstetigen und nachhaltig in Wohnungslosenhilfe und Gesellschaft zu wirken. Jährliche Sommercamps dienen als Plattform der Interaktion sowie als Meilensteine für den Aufbau und die Absicherung von Beteiligungs- und Selbstorganisationsstrukturen Wohnungsloser.

1. Angaben zum Antragsteller

1.1 Kurzbeschreibung des Antragstellers (gegebenenfalls Organigramm als Anlage beifügen)

Die Stiftung Bethel ist eine der vier Stiftungen, die gemeinsam den Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen bilden. Sie wurde im Jahre 1867 in Bielefeld als Anstalt Bethel gegründet. Der Anstalt sind durch landesherrlichen Erlass vom 17. August 1868 die Rechte einer juristischen Person verliehen worden. Im Rahmen einer Satzungsänderung im Jahre 2010 erfolgte die Umbenennung in Stiftung Bethel. Die Stiftung Bethel ist eine rechtsfähige kirchliche Stiftung des privaten Rechts und hat ihren Sitz in Bielefeld-Gadderbaum. Zur Stiftung Bethel gehört der unter anderem der Unternehmensbereich Bethel im Norden mit diversen Einrichtungen in der Region Freistatt und Hannover. (siehe Organigramm Stiftung Bethel - Struktur Bethel im Norden)

Die v.Bodelschwinghschen Stiftungen errichten, erweitern und unterhalten Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung, Förderung von Menschen mit epileptischen, seelischen und körperlichen Erkrankungen sowie Menschen mit Behinderungen. Dazu gehört auch die Unterhaltung von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe, Altenhilfe, Wohnungslosenhilfe, von Schulen und Ausbildungsstätten sowie Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation. Sie können auch solche Einrichtungen unterhalten, die mittelbar den genannten Zwecken förderlich sind. Die Stiftung Bethel ist durch das Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e. V. der Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. und damit einem anerkannten Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege angeschlossen.

1.2 In welchen Aufgabenfeldern ist Ihre Organisation tätig?

Die Stiftung Bethel ist eine der vier Stiftungen, die gemeinsam den Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel bilden. Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen stellen ein breites Spektrum von Hilfeangeboten, wie Epilepsieforschung, Behindertenhilfe, Psychiatrie, Jugendhilfe, Hilfe für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten, Allgemein- und Fachkrankenhäuser, Altenhilfe, Betriebe und Werkstätten, Kindertagesstätten, allgemein bildende Schulen, Ausbildungsstätten, Berufsbildungswerk und stationäre Hospize bereit. Die Angebote werden an verschiedenen Standorten im Bundesgebiet mit Schwerpunkten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Brandenburg bereitgestellt. Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt aktuell ca. 17.500. Im Unternehmensbereich Bethel im Norden arbeiten ca.1.700 Beschäftigte.

Derzeit stellen die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in den nachfolgend aufgeführten Hilfefeldern die jeweils in Klammern gesetzten Plätze bereit: Epilepsiearbeit - incl. Berufsbildungswerk (915), Behindertenhilfe (2.356), Psychiatrie – incl. Psychiatrischer Tagesklinik (1.952), Hilfe für Menschen in erworbenen Hirnschädigungen (99), Jugendhilfe (853), Hilfe für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten (393), Arbeit und berufliche Rehabilitation (3.388), Schulen und Ausbildungsstätten (7.050), Hospizarbeit (56). Die Wohnungslosenhilfe von Bethel im Norden bietet Hilfen für Frauen und Männer ohne Wohnung, die Beratung und Unterstützung für die Überwindung ihrer sozialen Notlage suchen und ihre Lebenslage verbessern wollen. Menschen ohne Obdach zu helfen hat in Freistatt eine lange Tradition. Seit über 100 Jahren finden hier Menschen in sozialen Schwierigkeiten ein differenziertes Angebot in den Bereichen "Wohnen" und "Arbeiten". Die Förderung individueller Fähigkeiten steht dabei im Mittelpunkt. Grundlage für die Aufnahme ist das Sozialgesetzbuch XII mit der Möglichkeit zur Weitervermittlung in diese Hilfsangebote: Stationäre Hilfe; Dezentrales Stationäres Wohnen; Nachgehende Hilfe; Sucht-, Arbeits- und Schuldenberatung; Tagestreffpunkt "Arche".

2. Angaben zur Zielgruppe des Vorhabens

2.1 An welche Zielgruppe(n) wendet sich das Vorhaben?

Das Vorhaben wendet sich an wohnungslose und ehemals wohnungslose Menschen in Niedersachsen und darüber hinaus. Neben wohnungslosen Menschen, die über stationäre und ambulante Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe zu erreichen sind, soll im Rahmen der Mobilisierung auch versucht werden, Menschen, die in kommunalen Obdächern oder auf der Straße leben und solche, die nicht in die Hilfestrukturen eingebunden sind, zu erreichen. Ein weitere Aufgabe besteht darin, die vielfältigen Teilgruppen wohnungsloser Menschen angemessen anzusprechen und einzubeziehen, etwa wohnungslose Frauen, Jugendliche, wohnungslose Menschen mit Migrationshintergrund usw. Über Niedersachsen hinaus werden ggf. auch wohnungslose Gruppen und Initiativen aus dem deutschsprachigen und europäischen Raum, die zum Gelingen der Sommercamps beitragen können, weil andere von ihnen lernen können, gezielt angesprochen. Armut kennt keine Grenzen. Es werden ausdrücklich auch ehemals wohnungslose Menschen einbezogen. Zum einen bleibt trotz Beendigung der Wohnungslosigkeit die allgemeine Lebenslage oftmals sehr prekär, zweitens verspüren viele Menschen erst nach Überwindung der Wohnungslosigkeit das Bedürfnis, sich zu engagieren.

2.2 Wie viele Teilnehmer sollen in das Vorhaben einbezogen werden?

Nach dem „Anlagenbericht der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW) zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen 2015 mit dem Thema: Wohnungslosenhilfe in Niedersachsen“ rechnet das Niedersächsische Sozialministerium derzeit mit 6.500 Wohnungslosen in Niedersachsen (Stand: 2014). Während der Projektlaufzeit sollen durch direkten persönlichen Kontakt sowie durch indirekte Ansprache (Flyer, Video) etwa 1000 betroffene wohnungslose bzw. ehemals wohnungslose Menschen erreicht werden, um ihnen die Idee von Teilhabe und Selbstorganisation nahezubringen.
Durch verschiedene Veranstaltungen, Workshop, Treffen, Aktionen, Besuche sowie persönliche Kontakte sollen lokale Gruppen und Netzwerke angeregt, initiert und begleitet werden. Menschen, die sich durch Angebote erreicht werden und sich nachhaltig engagieren, werden im Verlauf des Prozesses zu Multiplikatoren, die weitere Interessierte anprechen. Die Sommercamps, die als jährliches Plenum zur Koordination dienen, sollen einen Teilnehmerkreis von etwa 100-120 Menschen umfassen.

3. Begründung des Vorhabens

3.1 Worin begründet sich der Bedarf für das geplante Vorhaben?

In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten wurde immer wieder das Thema Teilhabe Wohnungsloser debattiert. Allerdings gibt es bisher nur wenig Teilhabe in Einrichtungen. Beispiele hierfür sind eine regional agierende, aber eher fragile Gruppe in Vereinsform mit dem Namen Bundesbetroffeneninitiative wohnungsloser Menschen (BBI), die in Offenburg und im Kölner Raum sowie im bergischen Land angesiedelt ist, das Armutsnetzwerk e.V. mit Sitz in Sulingen, Niedersachsen, das aus der Internetplattform Berber-Info hervorgegangen ist, sowie einige einzelne Akteure und wenige weitere Internet-Seiten sowie die Praxis der Beteiligung einzelner Wohnungsloser an wichtigen Tagungen und Konferenzen. Hier ist auf der einen Seite ein gewisser Stillstand zu verspüren, auf der anderen Seite ist klar, dass gerade das Thema Teilhabe (Partizipation) ein wichtiges Anliegen ist, an dem weiter gearbeitet werden sollte. Dies fordert auch der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V (BAG Wohnungslosenhilfe), die erst im Mai 2015 eine Empfehlung „Mehr Partizipation wagen“ verabschiedet hat. Vergleicht man den Stand von Teilhabe in der Wohnungslosenhilfe mit anderen Feldern und Formen der sozialen Arbeit – etwa das Feld der Behindertenhilfe oder die Heimunterbringung für Senioren – so muss konstatiert werden, dass Teilhabe im Bereich der Wohnungslosenhilfe deutlich unterentwickelt ist. Vergleichbares gilt für Ansätze der Selbstorganisation.
Gemäß einer Prognose der BAG Wohnungslosenhilfe ist davon auszugehen, dass sich die Zahl der Wohnungslosen in Niedersachsen von ca. 6500 in 2014 deutlich erhöht. Bis zum Jahre 2018 wird sich die Zahl der Wohnungslosen im Bundesgebiet von ca. 371.000 auf voraussichtlich ca. 536.000 Betroffene erhöhen. Das entspricht fast 45% und erhöht den Handlungsbedarf ganz deutlich.

3.2 Wie grenzt sich das Vorhaben von den bisherigen Aktivitäten ab?

Wohnungslosigkeit ist eine extreme Form von Armut. Bestimmte Aspekte, die mit der Lebenslage Wohnungslosigkeit verbunden sein können, wurden lange Zeit hervorgehoben, kriminalisiert („Landstreicherei“) oder negativ bewertet („Nichtsesshaftigkeit“). Wohnungslosenhilfe ist gekennzeichnet von dem Anliegen, einerseits die unmittelbare Not zu lindern, andererseits eine Integration in eine Lebenswelt zu ermöglichen, die als „normal“ angesehen wird. Ein solcher Ansatz
rückt naturgemäß den einzelnen Menschen und seine Hilfebedürftigkeit in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Bei dieser Herangehensweise tritt häufig in den Hintergrund, wohnungslose Menschen auch als Akteure wahrzunehmen und Bedürfnisse und Möglichkeiten der Selbsthilfe und Selbstorganisation sowie der Teilhabe wahrzunehmen und zu fördern. Dem hier beantragten Projekt liegt die Überzeugung zugrunde, dass die bisherigen Formen der Förderung von Teilhabe (bundesweit agierender Verein ohne echte Basis, themenspezifische Arbeitsgruppe oder Forum bei Fachtagungen, Teilnahme von betroffenen Einzelpersonen an Fachveranstaltungen) an ihre Grenzen gekommen sind.

Es ist – auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Fachdebatte um Partizipation in der Wohnungslosenhilfe – erforderlich, das Anliegen der Beteiligung und Selbstorganisation mit neuen Ideen und Initiativen voranzubringen. Dabei sollte großen Wert gelegt werden auf Formate, die der Lebenssituation von Menschen in besonderen Lebenslagen entsprechen. Ein Sommercamp bietet verschiedene Chancen wie z.B. eine Woche an einem geschützten Ort gemeinsam zu verbringen, Erholung, Freizeit, Entspannung durch sichere Unterkunft und Verpflegung (dies ist vor allem aus der Perspektive von Menschen, die auf der Straße leben, sehr wichtig), verschiedene Workshops zum Austausch und zum Lernen, Begegnung mit anderen wohnungslosen Menschen, die bereits Erfahrungen im Engagement haben (Aktivisten).

3.3 Wie ist das zu fördernde Vorhaben in die sozialen Strukturen vor Ort eingebunden und mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt?

In der kleinen Gemeinde Freistatt im Landkreis Diepholz in Niedersachsen nimmt der Fachbereich der Wohnungslosenhilfe des Trägers Stiftung Bethel, Bethel im Norden mit 146 stationären und weiteren ca. 80 ambulanten Plätzen schon jetzt einen großen Raum ein. Innerhalb der Gemeinde ist diese seit Jahrzehnten gewachsene Arbeit respektiert und akzeptiert. Die Mitarbeiter und -innen von Bethel im Norden, die am Standort in Freistatt nicht nur in der Wohnungslosenhilfe, sondern auch in anderen Arbeitsfeldern tätig sind, sind mit den besonderen Herausforderungen der Arbeit mit Wohnungslosen vertraut. Jährlich stattfindende Sommercamps in Freistatt fügen sich von daher sehr gut in die sozialen Strukturen der Gemeinde Freistatt ein und können grundsätzlich mit positiver Resonanz rechnen.

Darüber hinaus ist die Verbesserung von Teilhabe als wichtiges Ziel des Diakonischen Werkes in Niedersachen sogar in dessen Satzung verankert und auch erklärtes Ziel des Evangelischen Fachverbandes Wohnung und Existenzsicherung e.V. (EFWE) in Niedersachsen, in dem gegenwärtig 32 evangelische Träger der ambulanten, teilstationären und stationären Wohnungslosenhilfe zusammengeschlossen sind. Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe wünscht eine Verbesserung der Möglichkeiten der Teilhabe von Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten, was in der gerade im Jahr 2015 beschlossenen Empfehlung „Mehr Partizipation wagen - Förderung und Unterstützung von Partizipation in der Wohnungslosigkeit“ deutlich zum Ausdruck kommt. Die Kooperation sowohl mit den Fachverbänden als auch mit den einzelnen Trägern der Wohnungslosenhilfe im Rahmen des Projekts Teilhabe und Selbstorganisation wird ausdrücklich angestrebt. Die Standorte der Wohnungslosenhilfe, z.B. in Lüneburg, Hannover, Celle, Gifhorn und weitere kommen daher für mögliche Gruppenaktivitäten in Frage. Damit ordnet sich das Projekt in einen allgemeinen Trend ein, die Teilhabe Wohnungsloser verbessern zu wollen und stellt zugleich ein innovatives Statement dar, auf dessen Wirkungen und Effekte sich andere Einrichtungen gerne beziehen können und dürfen.

4. Beschreibung der Vorhabensziele

4.1 Bitte stellen Sie die konkreten Ziele des Vorhabens innerhalb der beantragten Laufzeit dar

Das Hauptziel des Projekts besteht darin, im Land Niedersachsen und darüber hinaus spürbare, nachweisbare und messbare Effekte (sichtbare Gruppen und Aktionen) in Bezug auf eine Verbesserung von Teilhabe und Selbstorganisation Wohnungsloser zu erzielen. Diese Effekte sollen in die Gesellschaft allgemein wirken und auch in den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe wirksam sein.

  • Teilhabe und Selbstorganisation braucht Strukturen. Die Wohnungslosenhilfe selbst ist - verglichen mit den einzelnen Wohnungslosen - eine mächtige Struktur, die Teilhabe ermöglichen kann. Die Wohnungslosen selbst sollen durch das Projekt darin unterstützt werden, diese Strukturen zu nutzen und zu ergänzen(thematisch oder regional orientierte Gruppen; eigene Projekte etc.)
  • Teilhabe und Selbstorganisation kosten Geld. Um soziokulturelle Aktivitäten, Versammlungen, Aktionen, Kundgebungen usw. durchführen zu können, benötigen Teilnehmer finanzielle Unterstützung. Konkrete Formen der Unterstützung sind die Unterstützung und Betreuung der aufzubauenden Gruppen sowie die jährlichen Sommercamps als vernetzendes Forum (Übernahme der Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten, Budget für Referenten und Kultur). Ein weiteres Ziel des Projektes besteht darin, Hilfestellung bei der Beschaffung von finanziellen Ressourcen zu geben (Fundraising).
  • Teilhabe und Selbstorganisation erfordern Information und Kommunikation. Das hierfür gegenwärtig mächtigste und zugleich preisgünstigste Instrument ist das Internet. Im Rahmen des Projekts wird ein Internet-Portal eingerichtet und gepflegt. Es wird eine Reihe interaktiver Funktionen enthalten (Newsletter, Kommentarfunktion, News, Materialen, Links, Termine, Fragebögen usw.)
    Daneben werden in mehrwöchigen Mobilisierungsphasen wohnungslose Menschen in den Einrichtungen in ganz Niedersachsen, in den Obdächern und auf der Straße angesprochen. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu informieren und zur Mitarbeit / Teilnahme an den dem Projekt Teilhabe und Selbstorganisation zu gewinnen
  • Teilhabe und Selbstorganisation erfordert Foren. Im Rahmen des Projekts sollen die jährlich stattfindende Sommercamps mit Hilfe von neugebildeten Vorbereitungsgruppen organisiert und durchgeführt, aber auch darüber hinaus sollten Treffen von lokalen Gruppen in einer Stadt oder einer Region oder themenfokussierte Treffen usw. durchgeführt werden.
  • Teilhabe und Selbstorganisation sind Vielfalt. Alle angesprochenen Wohnungslosen sind Expertinnen, deren Wissen in die Gestaltung des Projekts und der zukünftigen Wohnungslosenhilfe einbezogen werden soll. Die Förderung von Teilhabe und Selbsthilfe bedeutet demnach auch, eine Vielfalt von unterschiedlichen Gruppen mit unterschiedlichen Themen, Schwerpunkten, Ausrichtungen, Arbeitsformen und Kulturen auszuhalten und zuzulassen. Ziel dieses Projekt ist es, sich nicht auf eine (Teil-) Gruppe der Wohnungslosen zu fokussieren, sondern die vielmehr diese Vielfalt wahrzunehmen, einzubeziehen und als Potential wahrzunehmen.
  • Teilhabe und Selbstorganisation sind politisch. Ziel des Projektes ist es, Wohnungslose zu stärken, um aktive Ausgangspunkte für die Bildung einer Gruppe und/oder die Durchführung einer Aktion oder Kampagne zu werden. Das Spektrum der möglichen Inhalte umfasst so abstrakte Ziele wie z.B. das Recht auf Wohnen im Grundgesetz und in der Europäischen Verfassung, die sofortige Anhebung der Hartz IV – Sätze, höhere und bessere Standards in Notübernachtungen, aber auch ganz konkrete mögliche Forderungen wie die Bildung eines Beirates in einer Einrichtung, die Anschaffung einer
    Waschmaschine in einem Tagestreffpunkt oder der Wunsch nach ganztägigen Öffnungszeiten in einer Unterkunft.

5. Beschreibung der Umsetzung der Vorhabensziele

5.1 Geben Sie die konkreten Aktivitäten und gegebenenfalls Methoden an, die zur Erreichung
der Vorhabensziele geplant sind

Zu Beginn des Projekts wird die Arbeitsfähigkeit hergestellt, das Konzept erstellt und über den Projektstart informiert. Erstellt werden eine Homepage für das Projekt sowie ein Flyer und ein Video zur Mobilisierung. Eine Vorbereitungsgruppe wird gebildet, die sich grundsätzlich über alle anstehenden Fragen der Umsetzung verständigt. Teilnehmer könnten sein: vor allem „mobilisierte“ (ehemals) wohnungslose Menschen, deren Zahl im Laufe der Mobilisierungsphase ansteigt, engagierte Personen z.B. aus Wohlfahrtspflege, Hochschulen, Kultur und Politik. Interessensbekundungen liegen bereits vor. Jedes Jahr wird eine zweimonatige Mobilisierungsreise geplant, vorbereitet und durchgeführt. Dabei werden im ganzen Land Niedersachsen stationäre und ambulante Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, Obdächer sowie „Szenen“ wohnungsloser Menschen auf der Straße besucht. Methodisch wird auf das Konzept der aufsuchenden Sozialarbeit sowie der aktivierenden sozialen Arbeit und der Feldforschung, sowie auf die Methoden des Empowerments als auch des Community Organizing zurückgegriffen. Dabei sollen ausdrücklich auch bestehende soziale Netzwerke bzw. bestehende Gruppen angesprochen werden.

Als Maßnahme zur Zielerreichung sollen thematische und regionale Gruppen gebildet, aufgebaut und stabilisiert werden. Zur Koordinierung aller Aktivitäten der Gruppen werden jährliche Programm der Camps will hier einen äußeren Rahmen vorgeben, der allen Beteiligten als Orientierung dienen soll und bei Bedarf angepasst werden kann. Bezüglich der konkreten Inhalte der Arbeitsgruppen, der Dialoge und Aktionen erfolgt eine Konkretisierung auf Grund der Gespräche mit den (potentiellen) Teilnehmern während der Mobilisierungsphase und der der Vorbereitungsgruppe.

Mögliche Arbeitsgruppen sind: Menschenrechte und meine Rechte als Wohnungsloser; Erfahrungen von Ausgrenzung und Diskriminierung und wie ich mich dagegen zu Wehr setzen kann; Wie gründe und leite ich eine Gruppe?; Schreibwerkstatt - eigene Texte und Briefe verfassen; Aktionen in der Öffentlichkeit planen und durchführen; Kunst, Kultur und Theater; Gesprächsrunde mit Politikern; Internet und Vernetzung; Internationales Netzwerk Wohnungsloser. Externe Experten werden auf Honorarbasis als Assistenten eingebunden, sie werden ihre Arbeit an den Bedürfnissen der Teilnehmer orientieren. Die Ergebnisse und Verabredungen der Sommercamps werden anschließend in die Tat umgesetzt. Das ganze Jahr hindurch werden die Gruppen und Netzwerke in ihrer Arbeit lokal
aufgesucht, motiviert, begleitet, unterstützt und gecoached. Weiterhin wird zur die Koordinationsstelle die entstehenden Netzwerke moderiert, gepflegt bzw. stabilisiert, geplante Aktionen werden unterstützt.

Über das Projekt wird eine Dokumentation erarbeitet und breit kommuniziert. Wichtige Akteure bei der Auswertung und Kommunikation des Projektes sind aber die Teilnehmenden selbst. Sie können als Multiplikatoren das Anliegen von Teilhabe, Mitbestimmung als auch Selbsthilfe aktiv befördern. Das Anliegen von Teilhabe und die Durchführung von Sommercamps als Forum des Austausches sind auf Kontinuität ausgelegt. Die Voraussetzungen für eine Weiterführung werden bereits im letzten Projektjahr gelegt. Es wird ein Abschlussbericht mit Ergebnissen und weitergehenden Erkenntnissen aus dem Prozess der Teilhabe und Selbstorganisation sowie der jährlich durchgeführten Sommercamps erstellt.

5.2 Stellen Sie den Zeitplan für die Umsetzung des Vorhabens dar

Der Zeitplan im Projektzeitraum vom 01.04.2016 – 31.12.2018 stellt sich wie folgt dar:

1. Quartal: Einrichtung des Arbeitsplatzes; Konzepterstellung; Erstellung eines Mobilisierungsflyers; Erstellung eines Mobilisierungsvideos; Allgemeine Kommunikation über den Start des Projekts; Vorbereitung einer Mobilisierungstour; 8 Wochen Mobilisierungstour ca. 40 Orte / Einrichtungen; Organisation und Durchführung Treffen der Vorbereitungsgruppe; Klärung organisatorischer Fragen der Durchführung

2. Quartal: Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation des Sommercamps 2016

3. Quartal: Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation des Sommercamps 2016 3. Quartal: Auswertung des Sommercamps 2016; Vorstellung und Kommunikation der Ergebnisse; Unterstützung bei der Umsetzung der verabredeten Vorhaben; Netzwerkarbeit; Abrechnung der Kosten; Aktualisierung der Homepage und der Materialien

4. Quartal: Unterstützung bei der Umsetzung verabredeter Vorhaben; Erfahrungsaustausch mit den Akteuren über die Umsetzungserfahrungen; Erweiterung der Vorbereitungsgruppe; Planungen für die Aktivitäten 2017

5. Quartal: Unterstützung bei der Umsetzung der verabredeten Vorhaben; Netzwerkarbeit; Vorbereitung der Mobilisierungstour für 2017; 8 Wochen Mobilisierungstour ca. 40 Orte / Einrichtungen; Organisation und Durchführung Vorbereitungstreffen

6. Quartal: Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation des Sommercamps 2016, Unterstützung bei der Umsetzung der verabredeten Vorhaben; Netzwerkarbeit;

7. Quartal: Unterstützung bei der Umsetzung verabredeter Vorhaben; Netzwerkarbeit; Auswertung des Sommercamps 2017; Vorstellung und Kommunikation der Ergebnisse d; Abrechnung der Kosten; Aktualisierung der Homepage und der Materialien; Kontaktpflege zu den Teilnehmenden

8. Quartal: Unterstützung bei der Umsetzung verabredeter Vorhaben; Netzwerkarbeit; Recherchen; Gespräche, Treffen zur Verstetigung begonnener Projekte und weiterer Wohnungslosentreffen (Finanzierung, Fördermöglichkeiten, Antragstellung, Strukturen, Fördergruppe oder -verein usw.); Erweiterung der Vorbereitungsgruppe; Planungen Sommercamp 2018

9. Quartal : Unterstützung bei der Umsetzung verabredeter Vorhaben; Netzwerkarbeit; Vorbereitung der Mobilisierungstour 2018; 8 Wochen Mobilisierungstour ca. 40 Orte / Einrichtungen; Organisation und Durchführung Treffen der Vorbereitungsgruppe

10. Quartal: Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation aller Aktivitäten zur Verbesserung von Teilhabe und Selbstorganisation; Unterstützung bei der Umsetzung der verabredeten Vorhaben; Netzwerkarbeit;

11. Quartal: Unterstützung bei der Umsetzung verabredeter Vorhaben; Netzwerkarbeit; Auswertung, Vorstellung und Kommunikation der Ergebnisse des Sommercamps 2018; Abrechnung der Kosten des; Aktualisierung der Homepage und der Materialien; Kontaktpflege zu den Teilnehmenden; Verabschiedung; Erstellung des Abschlussberichtes (Konzeption, Struktur, Inhalte, Dokumente, Abbildungen, Anhang, Einverständnis Teilnehmer, Abstimmung, Lay-Out, Druck,
Verbreitung); Vorstellung und Kommunikation der Gesamtergebnisse des Projektes;

5.3 Wie werden die Ergebnisse des Vorhabens dokumentiert und kommuniziert?

Die Ergebnisse des Vorhabens werden auf vielen Ebenen dokumentiert und kommuniziert. Die Homepage, die zu Beginn des Projekts eingerichtet wird, dient sowohl der Mobilisierung als auch der Dokumentation des aktuellen Stands des Projekt als auch der Dokumentation der bisherigen Ergebnisse. Das schließt ein, dass Medienberichte über die Sommercamps sowie Rückmeldungen der Teilnehmenden in die Homepage mit eingebunden werden. Auch Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen während der Sommercamps sowie die Termine der Vorbereitungsgruppe sollen hier eingebunden werden. Ein Linkverzeichnis zu den Kooperationspartnern deutet den Stand der Vernetzung an. Die Homepage könnte ergänzt werden durch Social – Media – Tools wie einen Auftritt bei Facebook,
Twitter und einem Youtube – Kanal uwm. Da das Projekt der Sommercamps gerade wegen des Aspekts der Förderung von Selbsthilfe und Teilhaben innerhalb der Wohnungslosenhilfe sowie innerhalb der Sozialen Arbeit auf Interesse stoßen dürfte, sollen zentrale Ergebnisse der Sommercamps dokumentiert und zusammengefasst werden (Fotoprotokoll, schriftlicher Bericht). Dieser Bericht kann auf der Homepage und in entsprechenden Fachzeitschriften veröffentlicht werden. Auch ist davon auszugehen, dass in den einschlägigen Verbänden der Wohnungslosenhilfe, der Sozialen Arbeit sowie der Wohlfahrtspflege allgemein und speziell auf deren Tagungen bzw. Veranstaltungen ein Interesse an Informationen über dieses Vorhaben gegeben ist. Sofern es hier Anfragen bzw. Möglichkeiten zur Präsentation des Projekts und einer Diskussion darüber gibt, soll versucht werden, dies nach Möglichkeit zusammen mit Betroffenen bzw. Teilnehmenden der Sommercamps zu realisieren. (Bezüglich gemeinsamer Präsentationen von sog. „Profis“ und „Betroffenen“ gibt es bereits positive Erfahrungen mit Akteuren aus dem Armutsnetzwerk.)

Insbesondere der Abschlussbericht stellt einen wichtigen Meilenstein am Ende des Gesamtprojekts dar, weil hier neben einer detaillierten Darstellung des Verlaufs und der Ergebnisse auch sehr präzise ggf. auftretende Schwierigkeiten sowie die Abweichungen von der Planung dargestellt werden. Auch geht es im letzten Projektjahr maßgeblich um die Frage, wie die Sommercamps nach Ende der Förderung durch Aktion Mensch fortgeführt werden können. Das ist eine Frage der Finanzierung und des Einwerbens von Förderzusagen, aber auch eine Frage, ob es gelingt, die Vorbereitungsgruppe soweit zu verstetigen, dass es hier eine personelle Basis für die Fortführung der Sommercamps gibt. Weitere Ergebnisse, die mit dem Vorhaben erreicht werden sollen, sind schwer festzuhalten: Dass Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten, die sich an den Sommercamps beteiligt haben, im Nachgang selbstbewusster und optimistischer sind, geknüpfte Kontakte weiter pflegen und ausbauen, motiviert sind, Gruppen zu bilden und sich vor Ort in ihren Lebenszusammenhängen aktiv einmischen und zu Wort melden. Von der Planung her ist vorgesehen, zu den einzelnen Teilnehmerinnen der Sommercamps Kontakt zu halten und entsprechende Aktivitäten der Selbsthilfe und Teilhabe im Rahmen der personellen und finanziellen Ressourcen zu unterstützen. Für interne Zwecke wird eine Teilnehmer-Liste der Workcamps mit Kontaktdaten (freiwillig) sowie eine Fotodokumentation bzw. eine kurze schriftliche Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Workshops und der Plenumsversammlungen der Sommercamps erstellt und allen Beteiligten nach Abschluss der Sommercamps zur Verfügung gestellt. Zu beachten sind aber bei der Fotodokumentation die Persönlichkeitsrechte der Teilnehmer.

6. Beschreibung der Funktion, Aufgaben sowie Qualifikation des zu fördernden Personals in Abgrenzung zu gegebenenfalls vorhandenem Personal

1,0 VK Projektleitung
Qualifikation: Neben Erfahrungen mit der Durchführung, Koordination und Leitung von Projekten in sozialen Unternehmen allgemein, werden von der Projektleitung folgende Kompetenzen erwartet: die Fähigkeit, gut und vertrauensvoll mit Menschen in sozialen Schwierigkeiten zusammen zu arbeiten, kompetent ihre Teilhabe und Selbstorganisation fördern zu können und sowie die Fähigkeit, anspruchsvolle und innovative Vorhaben umzusetzen und zu kommunizieren.
Aufgaben: Die Stelle umfasst die eigenständige Planung und Umsetzung des Vorhabens. Dazu gehören die Konzeptentwicklung, die Bildung von Vorbereitungsgruppen sowie Planung und Durchführung regelmäßiger Treffen, der komplexe Prozess der Mobilisierung der Teilnehmer, die Auswahl, Einweisung (ggf. Schulung) und Koordinierung der Honorarkräfte, die Durchführung der Sommercamps selbst sowie deren Dokumentation, Auswertung und Nachbereitung. Zu den Aufgaben zählen auch umfangreiche kaufmännische Tätigkeiten, unter anderem Kostenplanung und –verfolgung (zum Beispiel erfolgt die Abrechnung der anfallenden Reisekosten je Teilnehmer unter Einschaltung diverser Bahnhofsmissionen, hier ist ein hoher Koordinierungsbedarf vorhanden). Ein weiterer
Aufgabenbereich ist die Kontaktaufnahme und Kontaktpflege zu den potentiellen und zukünftigen Akteuren, Multiplikatoren und Kooperationspartnern aus den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, den Sozialverbänden, der Wissenschaft und Politik mit dem Ziel der dauerhaften Zusammenarbeit.
Hinzu kommen Aufgaben und Abstimmungen des Projekts innerhalb der Einrichtung Bethel im Norden, gegenüber der Gemeinde Freistatt und des Landkreises Diepholz. Die Aufgaben sowie deren voraussichtlicher zeitlicher Rahmen sind detailliert in der Anlage Übersicht Aufgaben - und Zeitplanung aufgeführt.

7. Angaben zur Nachhaltigkeit des Vorhabens

7.1 Soll das Vorhaben nach Ende des Förderzeitraums weitergeführt werden? Wenn ja, in welcher Weise?

Es ist beabsichtigt, die Netzwerkarbeit zur Teilhabe, die Pflege der Homepage und die Durchführung von Sommercamps als Forumsangebot nach dem Förderzeitraum weiter zu führen. Die Planung der Fortführung soll bereits zu Beginn des dritten Förderjahres in die laufende Projektarbeit integriert werden. Zum einen wird die Projektleitung konkrete Recherchearbeiten über Möglichkeiten der weiteren Förderung durchführen und dokumentieren und dazu Gespräche führen und Treffen organisieren. Zum zweiten wird die Frage der Weiterführung innerhalb der Vorbereitungsgruppe thematisiert und fortlaufend besprochen mit der Intention, konkrete Schritte zu verabreden und Zuständigkeiten zu klären. Drittens wird diese Frage zu einem der thematischen Schwerpunkte des Sommercamps 2018 werden.

7.2 Wie soll das Vorhaben weiter finanziert werden?

Da ein Interesse der Verbände, Träger, Institutionen und Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe an sichtbaren Strukturen von Teilhabe unterstellt werden kann, sind entsprechende Initiativen zur finanziellen Absicherung sich im Verlauf der Projekt bildender Gruppen und Initiativen in diesem Kontext zu konkretisieren. Der Internetauftritt steht, die Strukturen und die Netzwerke sind geschaffen.
Zu Ende der Projektlaufzeit sollte eine motivierte Vorbereitungsgruppe für weitere Netzwerkarbeit bestehen und entsprechende Routinen bezüglich des organisatorischen Ablaufes ausgebildet sein.

Freistatt & Bielefeld 17.10.2016

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